Die 4 Phasen der Trauer

 Trauer gehört zum Leben. Wir alle haben es schon hinter uns und leider auch noch vor uns. Die stärkste Trauer wird verursacht durch den Verlust eines geliebten Menschen - dies kann durch Tod aber auch durch eine Trennung passieren. Trauern ist sehr wichtig und hilft uns beim Abschiednehmen.

 

Trauer verläuft in mehreren Phasen – keine kann übersprungen oder ausgelassen werden – alle sind wichtig, damit wir es letztlich schaffen, wieder nach vorne zu sehen.

 

Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollens: am Anfang steht die Phase in der man das alles nicht wahrhaben will, nicht fassen kann, was passiert ist und in der man das Gefühl hat, derjenige kommt jeden Moment bei der Tür herein.

Phase der aufbrechenden Emotion: es folgt eine sehr emotionale Phase. Man erkennt den Verlust und leidet. Man hadert. Diese Phase ist gekennzeichnet durch großen Schmerz und Verzweiflung. Es ist kaum möglich am normalen Leben teilzunehmen.

Phase der Neuorientierung:  wir fangen wieder an, uns für das zu interessieren, was um uns herum vorgeht. Aber noch sind Schmerz und Trauer sehr groß und es fällt schwer, Normalität aufrecht zu erhalten.

Phase des neuen Gleichgewichts: In der letzten Phase erlangen wir ein neues Gleichgewicht. Der

große Schmerz weicht einer Wehmut. Die Gefühle sind nicht mehr so intensiv. Langsam beginnt man wieder ein Leben ohne den geliebten Menschen und man blickt wieder vertrauensvoller in die Zukunft.

 

Diese Phasen sind normal und sie helfen letztlich wieder einen neuen Weg in eine positive Zukunft zu finden. Die Phasen der Trauer kann einem niemand abnehmen, aber man braucht Unterstützung. Das eigene, soziale Umfeld spielt eine wichtige Rolle und manchmal kann es sehr hilfreich sein, sich professionelle Hilfe zu suchen, um den Trauerprozess gut zu überstehen.

 

Ein Leben ohne Trauer zu wünschen, das wäre vermessen - aber, dass du die traurigen Ereignisse in deinem Leben gut überstehst und es letztlich schaffst wieder nach vorne zu sehen, das wünsche ich dir. Alles Gute!